Spirulina bei Bluthochdruck
Wie hilft Spirulina gegen Bluthochdruck / Arterielle Hypertonie?
Spirulina ist eine Mikroalge, die seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel und Naturheilmittel geschätzt wird. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Nährstoffdichte gilt sie als Superfood. Besonders interessant ist ihre potenzielle Wirkung auf Bluthochdruck (Hypertonie). Spirulina enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die eine blutdrucksenkende Wirkung haben können. Doch kann diese Alge tatsächlich helfen, Hypertonie zu bekämpfen? In diesem Artikel erfährst du, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es zu Spirulina gibt und worauf du achten solltest, wenn du es als Nahrungsergänzungsmittel nutzt.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste in Kürze
- Nährstoffreich: Spirulina enthält vieleessentielle Aminosäuren, Mineralstoffe wie Magnesium und Antioxidantien, die den Blutdruck regulieren können.
- Blutdrucksenkende Wirkung: Studien deuten darauf hin, dass Spirulina durch Stickstoffmonoxid-Produktion gefäßerweiternd wirkt und den Blutdruck senken kann.
- Unterstützung für das Herz-Kreislauf-System: Die Mikroalge kann helfen, Arterienverkalkung zu verhindern und den Cholesterinspiegel zu senken.
- Qualität entscheidend: Nicht jedes Spirulina-Produkt enthält die gleiche Wirkstoffkonzentration – auf Bio-Qualität und Reinheit achten.
- Ergänzung, kein Ersatz: Spirulina kann eine gesunde Ernährung und Bewegung ergänzen, ersetzt aber keine ärztliche Behandlung bei Bluthochdruck.
Spirulina als natürliche Unterstützung gegen Bluthochdruck
Spirulina zählt zu den ältesten Lebensformen auf der Erde und wird seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel genutzt. Besonders bekannt ist sie für ihren hohen Gehalt an Nährstoffen, die eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Vor allem bei Bluthochdruck gibt es Hinweise darauf, dass die regelmäßige Einnahme von Spirulina eine unterstützende Rolle spielen könnte.
Die Mikroalge enthält hohe Mengen an Magnesium, einem essenziellen Mineralstoff, der für die Entspannung der Blutgefäße verantwortlich ist. Studien zeigen, dass ein Magnesiummangel mit einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck verbunden ist. Ebenso enthalten sind Kalium und Phycocyanin, zwei weitere Stoffe, die eine gefäßerweiternde Wirkung haben können.
Zudem beeinflusst Spirulina die Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) im Körper. Dieses Molekül hilft dabei, die Blutgefäße zu entspannen und die Durchblutung zu verbessern – ein wichtiger Mechanismus zur Senkung des Blutdrucks. Eine Studie aus dem Jahr 2016 fand heraus, dass bereits geringe Mengen Spirulina dazu beitragen können, den systolischen und diastolischen Blutdruck zu senken.
Trotz vielversprechender Forschungsergebnisse ist es wichtig zu betonen, dass Spirulina keinen Ersatz für Medikamente oder ärztliche Behandlungen darstellt. Menschen mit Bluthochdruck sollten es als Ergänzung zu einer gesunden Ernährung und einem aktiven Lebensstil sehen.
Die Mikroalge Spirulina kann den Blutdruck senken?
Da die Alge Spirulina eine hohe Dosis an verschiedenen Nährstoffen aufzuweisen hat, zählt diese zu den nährstoffreichsten Quellen, wenn es um die Nahrung geht. Aus diesem Grund, ist Spirulina auch weltweit sehr beliebt. So reinigen, wie heilen die enthaltenden Nährstoffe hier den menschlichen Körper und können außerdem unterschiedliche Viren wirkungsvoll bekämpfen. Wer regelmäßig Spirulina zu sich nimmt, wird zügig bemerken, dass er sich vitaler und energiereicher fühlt.
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Hinzu kommt, dass regelmäßige Spirulina Anwendung dafür sorgen sollen, dass der Alterungsprozess verzögert wird. Zudem hemmt diese Mikroalge den Appetit, so dass Einnahmen auch eine Diät und somit eine Gewichtsreduktion unterstützen können. Letzteres kommt ebenfalls dem Bluthochdruck zu Gute, denn nicht selten ist Übergewicht der Grund für eine Hypertonie.
Dies sind aber noch nicht alle Wirkungsweisen von Spirulina, denn diese Alge verbessert auch die Gesundheit des Verdauungssystems, indem eine nützliche Darmflora geschaffen wird. Des Weiteren führt eine dauerhafte, wie regelmäßige Einnahme von Spirulina dazu, dass es zu einer verbesserten Blutreinigung kommt und das weiße, wie rote Blutkörperchen erhöht gebildet werden.
Wer auf Nahrungsergänzungsmittel mit Spirulina setzen möchte, kann diese in Pulver-, Tabletten-, wie Pastillen-Form in unterschiedlichster Dosis auf dem Markt finden.
Wie sollte Spirulina eingenommen werden?
Wer Spirulina ausprobieren möchte, findet es in verschiedenen Formen:
- Pulver: Lässt sich gut in Smoothies oder Wasser mischen.
- Tabletten/Kapseln: Einfach einzunehmen und bereits vorportioniert.
- Presslinge: Ohne Zusatzstoffe, aber mit demselben Nährstoffgehalt.
Die empfohlene Tagesdosis liegt meist bei 3-5 Gramm, kann aber je nach Produkt variieren. Wichtig ist, auf eine hohe Qualität zu achten. Einige Spirulina-Produkte sind mit Schadstoffen belastet, daher sollte man am besten auf Bio-Spirulina aus kontrolliertem Anbau setzen.
Spirulina gegen einen zu hohen Blutdruck
Natursprung GmbH, Henry Lamotte Oils GmbH, IGV GmbH, sowie die Raab Vitalfood GmbH zählen zu den inländischen Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln mit der Mikroalge Spirulina. Auch die Sanomed Gesundheits- und Sportnahrungsmittelherstellung GmbH darf sich zu diesen zählen.
So können Nahrungsergänzungsmittel, die Spirulina enthalten in Reformhäusern, Apotheken, aber auch in diversen Online-Shops käuflich erworben werden. Bevor es allerdings zum Kauf kommt, gilt es stets darauf zu achten, dass es sich beim Produkt um eine gute Qualität in entspr. Dosis handelt.
Nicht jedes Spirulina-Präparat ist stets mit einer solchen versehen, denn einige Hersteller setzen hier gerne auf Füllstoffe. Am Ende ist in dem Spirulina-Pulver kaum noch etwas von der wertvollen Mikroalge zugegen, so dass einige Spirulina-Tabletten gar nicht fähig sind gegen Bluthochdruck zu wirken.
Demnach ist es ratsam vor dem Kauf einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen, welche die Hersteller in der Regel auf der Verpackung des Produkts auflisten. Zudem ist es aber auch möglich gleich auf Bio-Spirulina aus kontrolliertem Anbau zu setzen, denn in diesem Fall werden regelmäßig entsprechende Prüfungen auf schadhafte Substanzen vorgenommen, so dass die Wirkungskraft hier optimal bei einer Hypertonie wirkt.
Welche Nebenwirkungen kann Spirulina haben?
Obwohl Spirulina als sicher gilt, kann es in manchen Fällen Nebenwirkungen geben:
- Verdauungsprobleme (bei zu hoher Dosierung)
- Allergische Reaktionen (bei Überempfindlichkeit gegen Algen)
- Wechselwirkungen mit Medikamenten, insbesondere Blutverdünnern
Wer Medikamente einnimmt oder gesundheitliche Bedenken hat, sollte vor der Einnahme mit einem Arzt sprechen.
Quellen:
- Burgerstein Foundation: „Spirulina – ein pflanzlicher Nährstofflieferant“ https://www.burgerstein-foundation.ch/de-DE/fachbereich/aktuelles-aus-wissenschaft-praxis/spirulina-eine-vielseitige-mikroalge
- Süddeutsche Zeitung: „Spirulina: Was ist dran am Algen-Superfood-Trend?“ https://www.sueddeutsche.de/supplements/spirulina
- VitaminDoctor: „Spirulina zur natürlichen Schwermetallausleitung und mehr“ https://www.vitamindoctor.com/naehrstoffe/sekundaere-pflanzenstoffe/spirulina
- EAT SMARTER: „8 Gründe, warum Spirulina so gesund ist“ https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/8-gruende-warum-spirulina-so-gesund-ist
- FITBOOK: „Spirulina: Wirkung des Nahrungsergänzungsmittels“ https://www.fitbook.de/ernaehrung/spirulina-nahrungsergaenzung